Gute eine Woche ist der neue Mann jetzt in Straubing – Alvin Reels Jr. wird zur kommenden Saison den LB-Corps der Spiders verstärken und dort zusammen mit den erfahrenen Mannen um Daniel Tost, Kenneth Telfair & Patrick Engelhardt für ordentlich Feuer bei den Offense-Reihen der gegnerischen Mannschaften sorgen will.Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt zu den ersten Eindrücken in Niederbayern:

Alvin, eine Woche Kleinstadt-Feeling in Niederbayern hast du jetzt schon erleben dürfen. Du selbst kommst aus Detroit und hast in Großsstädten gespielt. Wie sind deine ersten Eindrücke zu Stadt?
Es ist natürlich vieles Anders wie in den USA, aber es ist ja auch keine “typische” US-Kleinstadt, wo es immer ein bisschen verschlafener wirkst, sondern hier wird viel geboten! Ich wurde super aufgenommen und fühle mich enorm wohl und was mich persönlich begeistert sind die kurzen Wege für mich als “neuen” Bewohner in einer neuen Stadt, egal ob es um das Fitness-Studio, zum Trainingsgeländer oder zum Stadion.

Du hast bereits deine ersten Einheiten absolviert, inklusive dem Scrimmage am vergangenen Wochenende. Wie ist dein Gefühl u. deine Eindrücke zur Mannschaft?

Ich habe mich in den ersten Einheiten noche in wenig schwer getan – Jetlag, lange Anreise & die Aklimatisierung an die neue Umgebung, gepaart mit der Tatsache, dass ich fast 6 Monate kein Spiel oder Team-Training absolviert habe. Ich wollte aber unbedingt schon das erste Training mitnehmen, weil ich meine ganzen Kollegen endlich kennenlernen wollte. Das Scrimmage & vor allem die vergangene Einheit liefen dann schon richtig gut & macht deutlich wie viel Spaß wir haben, wenn die Automatismen greifen und wir auf dem Feld blind agieren. Ich freue mich tierisch, auf das, was wir als Team in dieser Saison erreichen können.

Neben deinen Aufgaben als Spieler innerhalb der Mannschaft bist du auch aktiv im Coaching des Nachwuchses der Spiders, was für dich persönlich sehr wichtig ist. Was reizt dich an diesem Thema und wie möchtest du den Coaches helfen?
Meine persönlichen Ziele beziehen sich nicht nur auf das “reine” Spielen, sondern ich möchte dem Ganzen Programm helfen, einen Schritt nach vorne zu gehen. Ich habe mit der Coaching Staff gesprochen und der Draht war sofort da. Ich freue mich, wenn junge Athleten besser werden wollen und das auch annehmen, was man als Coach weitergibt, egal ob es jetzt Technik, Athletik oder footballspezifische Dinge. Vor allem macht es Spaß – Teil einer Coaching Crew zu sein mit 10 Coaches & über 30 Spielern. Da kann man sich nur auf das freuen, was noch kommen wird.

Interview: M. Andorfer
Foto: W. Burson